Gabrielle Roth – eine Frau mit unglaublicher Vision

shapeimage_15Am 22. Oktober 2012 verstarb Gabrielle Roth (geboren am 4. Februar 1941 in San Francisco).

Die Welt, unsere Welt, verlor eine begabte Lehrende, Heilerin, spirituelle Führerin und eine Meisterin der Kunst des Lebens und der Bewegungen des Körpers. Gabrielle Roth war eine Frau mit unglaublicher Vision; sie hat meine Welt und unsere Welt dadurch verändert, indem sie uns aufgefordert hat, zu den Rhythmen des Lebens zu tanzen. Dadurch habe ich und viele andere Wege der Selbsterkenntnis gefunden. Wie verliebten uns in den freien, unstrukturierten Tanz und fanden zu unseren Körpern und schafften eine ganz besondere (heilige) Verbindung zu etwas Größerem, zu etwas, das uns vital, lebendig und verbunden mit uns selbst, mit der Musik, mit den Bewegungen und mit anderen und mit einem Göttlichen spüren ließ. Jenseits der gesprochenen Sprache lehrte Gabrielle Roth uns, mittels Körpern in Bewegung und in Ruhe zu kommunizieren. Sie lehrte uns eine Bewegung so zu erforschen, dass wir verstehen, wie wir mit Menschen und mit Ereignissen in unserem Leben interagieren. Sie lehrte mich, dass fließende Momente im Jetzt eine profunde Art sind, eine universelle Kraft zu entdecken; eine Kraft, die durch alles durchscheint und alles erleuchtet, um es größer zu machen. Dieses „Etwas“ ist Teil der Menschlichkeit und der Seele. Gabrielle Roth wusste, dass es niemals in einer Form gehalten oder in Sprache eingebunden werden konnte. Dieses „Etwas“ wird still gegeben, so wie das Geschenk des nächsten Atemzuges. Und dies ist eines der vielen Geschenke, die uns Gabrielle Roth hinterlassen hat: ein Atemzug, eine Bewegung und ihre Vision. Sie war eine der Mutigen. Sie war überzeugt von Veränderungen und Entdeckungen in einem Leben. Ich und viele andere auf der ganzen Welt werden in ihrem Lichte weitertanzen. Wir werden die Schwingung unseres Tanzes dazu verwenden, sie in eine neue Welt zu tragen, wo sie für alle Ewigkeit tanzen wird, so wie sie ihr ganzes Leben getanzt hat. Für und durch das Leben.

(c) Debbie Rosas / Ü: Mario Reinthaler

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